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Rezensionen

Rezension und Verlosung „American Christmas“


(Dieser Beitrag mit Verlosung enthält unbeauftragte Werbung)

“Chestnuts roasting on an open fire, Jack Frost nipping at your nose…” heißt es in dem amerikanischen Weihnachtsklassiker von Nat King Cole. Maronen, die über offenem Feuer rösten, Truthahn und Mistelzweige, glänzende Kinderaugen. Ja, dieses märchenhafte Winterbild mag kitschig sein. Aber genau so ist Weihnachten in den USA (das durfte ich selbst schon erleben). Und warum nicht? Sich einen Moment mal dieser utopischen, friedlichen, leuchtenden Idylle hinzugeben, tut unserer mentalen Gesundheit in der dunklen Jahreszeit sicherlich gut.

Und dafür braucht es keinen Flug über den großen Teich: Meiner Kollegin Gabi Frankemölle und Petrina Engelke gelingt es, in dem Buch „American Christmas“ genau diese Stimmung zu transportieren.
 
Los geht es schon mit der hübschen Cover-Gestaltung: Künstlicher Pulverschnee und ein gold-geprägter Schlitten mit Santa Claus und seinen Rentieren. Ein Motiv, das sich durch das ganze Buch zieht, das aber auch in den USA das Weihnachtsmotiv schlechthin ist (so singt es ja auch Nat King Cole, … habt ihr einen Ohrwurm? 😉). Das Buch enthält eine ausgewogene Mischung an interessanten Geschichten rund um die amerikanischen Weihnachtsfeiertage, die mit Thanksgiving Ende November beginnen, und Rezepten, die in diesen Tagen klassischerweise auf den Tisch kommen.

Die Geschichten

Wusstet ihr, warum die Amerikaner Thanksgiving feiern und warum dann traditionell ein gefüllter Truthahn auf den Tisch kommt? Mit der Mär eines gemeinsamen Festmahls zwischen den Ankömmlingen der Mayflower und den indigenen Völkern hat das nichts zu tun. Der Feiertag beruht eher auf einem Wunschbild, das viele Amerikaner:innen Mitte des trubeligen, vom Bürgerkrieg geprägten 19. Jahrhunderts hatten: dem Idealbild einer um den Herd versammelten Familie. Und wie konnte man eine große Familie am besten satt bekommen? Genau!
 
Außerdem erfahrt ihr in dem Buch, warum es in den USA so viele Schlafanzüge mit Weihnachtsmotiven gibt, warum die Amis eine Gurke in ihren Weihnachtsbaum hängen und viele weitere, gut recherchiert und schön erzählte Geschichten rund um die amerikanischen Feiertage.

Die Rezepte


Das Kochbuch enthält insgesamt 60 Rezepte. Herzstück, würde ich sagen, ist das Rezept für den Perfect Roast Turkey, DEM klassischen Festtagsbraten. Gabi erklärt, wie der Truthuhn saftig und zart wird (smart: indem man ihn während des Backvorgangs zum Beispiel in ein mit Wein und zerlassener Butter getränktes Mulltuch hüllt), sie verrät uns ein Rezepte für eine leckere Füllung (unverzichtbar!) sowie für verschiedene Beilagen, Vorspeisen und Nachspeisen zu dem Traditionsgericht. Tipps, was man aus dem übriggebliebenem Fleisch noch alles so zaubern kann, hat Gabi auch – kein Wunder: Das Rezept hat sie während des Lockdowns zubereitet, also ganz ohne eine um den Herd versammelte Mannschaft.
 
Wem so ein Aufwand zu groß ist, der findet in dem Buch zahlreiche weitere appetitanregenden Fotos  und Rezepte amerikanischer Köstlichkeiten, die gut in die dunkle Jahreszeit passen. Auf meiner Nachkoch-Liste stehen zum Beispiel die Butternut Squash Soup, die Tomato Soup with Grilled Cheese Sandwiches und die Rudolph Reindeeer Cookies. Das Coffee Chili habe ich bereits nachgekocht, das hat uns sehr gut geschmeckt!

Die Verlosung ist beendet!

Gewonnen hat Sonja, die am 17. November 2022 um 14:22 ihren Kommentar geschrieben hat (es gab zwei Sonjas…). Herzlichen Glückwunsch! An alle anderen: Im Dezember verlose ich noch mal ein Kochbuch. Etwas komplett anderes, aber falls ihr neugierig seid, schaut am 12.12.2022 noch mal hier rein.

Wenn ihr das Kochbuch „American Christmas“ gewinnen möchtet, hinterlasst mir hier unter dem Beitrag bitte bis zum 18.11.2022 (24 Uhr) einen Kommentar, in dem ihr mir verratet, was euer liebstes Weihnachtsgericht ist. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin wähle ich am 20.11.2022 unter allen Teilnehmer:innen mit Hilfe der Internetseite random.org aus und gebe ihn bzw. sie dann hier unter dem Beitrag bekannt. Der Gewinner bzw. die Gewinnerin möge mir dann bitte bis zum 22.11.2022 eine E-Mail mit der Post-Adresse für den Versand schicken. Wenn ich bis dahin keine E-Mail erhalte, verlose ich erneut.
Datenschutz: Wenn ihr bei mir einen Kommentar hinterlasst, sieht man nur den Namen, den ihr im Kommentarfeld eingebt (es darf also auch ein Fantasiename sein). Die E-Mail-Adresse sehe nur ich, sie ist nicht öffentlich. Jede E-Mail-Adresse wandert nur einmal in den Lostopf (mehrere Kommentare erhöhen also nicht die Gewinnchance). Die Adresse, die ihr mir für den Versand des Buches zuschickt, gebe ich nur für den Versand an den Christian Verlag weiter und lösche sie anschließend umgehend. Für den Versand übernehme ich keine Haftung.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich behalte mir vor, das Gewinnspiel vorzeitig abzubrechen.

 
Viel Glück und merry christimas schon mal!
Eure Julia
 
 
 
Hinweis: Der Christian Verlag hat mir freundlicherweise zwei Exemplare für die Rezension und die Verlosung zur Verfügung gestellt. Für den Beitrag erhalte ich kein Honorar. Die Rezension ist meine persönliche, ehrliche Meinung.

23 Kommentare

  • Angelika Große
    14. November 2022 um 12:22

    Unser liebstes Weihnachtsgericht ist seit Jahren eine Fischsuppe mit Fenchel, Wels und einer Rouille
    Darauf freuen wir uns schon lange im Voraus

    Antworten
  • Silke
    14. November 2022 um 13:10

    Hi Julia,
    bei uns geht’s eher traditionell zu (Sohnemann besteht drauf…) Dh es gibt eine Weihnachtsgans mit Knödel und Blaukraut.
    Und für die Wartezeit aufs Christkind steht ein Monkey Bread Kuchen auf dem Tisch. Da kann sich dann jeder nach Lust und Laune ein Stück abzupfen.
    Liebe Grüße aus München!

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  • Tanja
    14. November 2022 um 20:36

    Bei uns gibt es statt Gans immer gefüllte Pute vom Grill. Aber dazu ganz klassisch Rotkohl und Klöße oder Semmelknödel. Mag ich einfach am Liebsten
    Das Buch macht mich total neugierig und man kann darin bestimmt, bei ner Tasse Lieblingstee, ganz gemütlich blättern und so manches erfahren.
    Liebe Grüße, Tanja

    Antworten
  • Dirk
    14. November 2022 um 20:36

    Bei uns gibt es ein klassisches aber typisch schweizerisches Käsefondue, aber aus einer individuellen Käsemischung aus dem Käsefachgeschäft.
    Wir mögen es gerne rezent mit der Beimischung von echtem schweizer Berg- und Alpkäse, neben Gruyere und Vacherin.
    Dazu Ruchbrot zum Dippen und Kartoffeln sowie Fendant Weisswein aus dem Wallis.
    Mehr braucht es nicht, einfach herrlich!

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    • Sonja
      14. November 2022 um 21:13

      Bei uns waren es früher Bandnudeln mit einer Lachs-Sahnesauce mit Champignons. Das war als ich noch klein war … jetzt sind wir mittlerweile auf gefüllte Gans mit Klößen und Rosenkohl umgestiegen … einfach lecker! ☺️

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  • Krisztina
    14. November 2022 um 20:55

    In meinem Heimatland Ungarn darf die Fischsuppe nicht fehlen, meistens aus Karpfen, gewürzt mit 3 Sorten Paprika ( süße, scharfe und eine Sorte für die schöne Farbe), gegessen wird es traditionell mit Weißbrot. Danach kommen mit Fleisch gefüllte Krautrouladen. Als Süßspeise sind die „Beigel“ dran, mit Walnüssen oder Mohn gefüllte Rollen

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  • Erik
    15. November 2022 um 07:26

    Vorab gibt es geräucherte Forellen und danach Schreiner Käsefondue

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  • Kathrin
    16. November 2022 um 06:44

    Wir wechseln die Gerichte am 24.12. und es gibt immer wieder etwas anderes … aber an den Feiertagen nach dem 24. gehört irgendwann eine Gans mit Blaukraut und Knödeln dazu

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  • Mona
    16. November 2022 um 15:03

    Jede Familie hat eigene Traditionen. Für meinen Mann ist das Highlight seit Kindertagen Fondue am Heiligabend. Fand ich zuerst sehr gewöhnungsbedürftig. Mein Highlight war immer der selbstgemachete Heringssalat zu Weihnachten. Fand mein mein genauso eigenartig :D

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  • Irmi
    16. November 2022 um 17:12

    Hallo Julia,
    bei uns gibt es meistens an Weihnachten Rinderrouladen mit Rotkohl oder Erbsen und Möhren und Kartoffel- bzw. Semmelknödel. Seit dem letzten Jahr gibt es auch eine vegetarische Gemüse-Roulade zusätzlich

    Antworten
  • Birgit
    16. November 2022 um 18:43

    Hallo Julia,

    am Heiligen Abend gibt es traditionell Toast Hawaii. Schnell gemacht und trotzdem lecker!

    Am ersten Weihnachtsfeiertag brate ich oft eine Ente, die mit Kartoffelknödel und Blaukraut serviert wird. Und mein Kater ist auch glücklich, wenn er von der Ente etwas abbekommt.

    Danke für die tolle Gewinnchance!

    Liebe Grüße,
    Birgit

    Antworten
  • Regina F.
    16. November 2022 um 18:51

    Wir haben kein spezielles Weihnachts-Gericht. Es gibt mal Fisch, mal Fleisch aber meist ein amerikanisch angehauchte Gericht oder Beilagen. Bei uns kommen jedes Jahr in unterschiedlichen Konstellationen Familie und Freunde zusammen. Ich liebe es, wenn das Haus voll ist und mit Leben und Lachen gefüllt! Oft bringen die Gäste was mit und es wird zusammen geschnibbelt und gekocht.

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  • Jessica
    16. November 2022 um 19:55

    Etwas einfaches aus dem Ofen. Kartoffeln, Möhren, Pastinaken, Zwiebeln und Knoblauch im Ofen. ein Rouladen dazu. Und der Rest der Zeit ist für die Familie!

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  • Elisabeth
    17. November 2022 um 07:12

    Als wir Kinder waren gabs an Heiligabend Wiener Würstchen und Kartoffelsalat, damit wir danach auspacken und spielen konnten. Inzwischen sind wir zu einem gemütlichen Fondue übergegangen, das sich länger hinzieht

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  • Christine
    17. November 2022 um 10:04

    Hallo Julia,

    bei uns ist seit einiger Zeit ein Weißkohl-Kartoffeleintopf von meiner (verstorbenen) Oma das Weihnachtsessen für den Heiligabend.

    Viele Grüße

    Antworten
  • Mark Müller
    17. November 2022 um 13:44

    Bei uns gibt es seit vielen Jahren abends an Heiligabend immer dreierlei Mett bzw. Gehacktes! Sahnemett, einfach angemachtes Mett mit Ei, Salz und Pfeffer und dann auch noch Rindertatar. Alles auf Mehrkornbaguette! Dazu Feldsalat mit saurer Sahne. Wir lieben es!
    Es geht schnell und man hat wenig Arbeit!

    Antworten
  • Sonja
    17. November 2022 um 14:22

    Bei uns ganz klassisch ein „Ganserl“ mit Knödel und Blaukraut. Da freuen wir uns alle schon drauf

    Antworten
    • Julia
      20. November 2022 um 13:12

      Liebe Sonja,
      das Los hat entschieden und du hast gewonnen! Herzlichen Glückwunsch! Bitte schicke mir deine Postadresse an julia@loeffelgenuss.de, damit ich deine Adresse an den Verlag weitergeben kann. Die schicken dir dann das Kochbuch.
      Liebe Grüße
      Julia

      Antworten
  • Maik
    17. November 2022 um 14:54

    Hi Julia,

    zum Heiligen Abend gibt es eigentlich immer das sogenannte „arme Leute“ Essen mit selbstgemachten Kartoffelsalat mit Ei, Gurke, Fleischwurst und anteilig Mayonnaise. Zu Weihnachten geht es dann weiter mit einem traditionellen Wildbraten (Reh oder Hirsch) zusammen mit frischen Knödeln und Apfelrotkohl. Doch das beste ist der selbstgemachte EggNog mit Maple Syrup und Bourbon um richtig in die Weihnachtsstimmung zu kommen.
    Viele Grüße

    Antworten
  • Katja
    17. November 2022 um 15:10

    Hallo und herzlichen Dank für diese schöne Verlosung! Ich würde mich sehr über dieses tolle Buch freuen und versuche deshalb sehr gerne mein Glück im Lostopf! Mein Lieblingsweihnachtsgericht ist die klassische Weihnachtsente.

    Liebe Grüße
    Katja

    Antworten
  • Karin
    18. November 2022 um 18:15

    Hallo Julia,
    seit die Kinder groß sind, essen wir am liebsten Raclette, weil man da so schön lange am Tisch sitzt und jeder was dazu beitragen kann.
    Dieses Jahr sind wir über Weihnachten bei unserem Sohn und seiner Frau, die seit ein paar Jahren in Florida leben, und da wird es Turkey geben, da freu ich mich schon drauf.
    Das Buch würde ich meiner Schwiegertochter schenken, die hätte bestimmt Freude dran.
    Liebe Grüße, Karin

    Antworten
  • Biggy
    18. November 2022 um 21:24

    Traditionell Kartoffelsalat mit Bockwurst, seit einiger Zeit aber teilweise vegetarisch.
    Das Buch hört sich toll an, ich würde mich freuen.
    LG Biggy

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  • sabine zeller
    19. November 2022 um 17:55

    ich würde mich sehr über das buch freuen!! meine ganze familie freut sich auf truthahn mit maronifülle und rotkraut. als vorspeise gibts omas rindsuppe. desserts werden jedes jahr „ausgelost“ meist cremes oder parfaits.
    liebe grüße sabine

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