Caesar Salad

Caesar Salad

Eindeutig ein amerikanisches Rezept, wenn nicht gar DAS amerikanische Salat-Rezept schlechthin. Es erinnert mich an meine Zeit in Boston. Vor allem deswegen, weil ich eine Zeitlang täglich diesen Salat gegessen habe, bzw. die entsprechende Soße zu allen möglichen Salatsorten. Und das kam so:

Als Praktikantin im Goethe-Institut musste ich einen Workshop vorbereiten, bei dem ich mich unter anderem auch um das Lunch für die Teilnehmer eines dreitägigen DAAD-Seminars kümmern sollte. An einem Tag hatte ich dafür bei „The Upper Crust“ Pizza und Salat bestellt. („The Upper Crust“ ist eine ziemlich populäre, gute Pizza-Kette, die es nur in der Gegend um Boston gibt. Falls ihr mal dort seid: unbedingt hin!!)
Zum Salat gab es – typisch amerikanisch und ganz und gar nicht umweltfreundlich – die Salatsoße in kleinen Päckchen dazu. Am Ende waren zahlreiche Päckchen Caesar-Dressing und Ranch-Dressing übrig, die wir Praktikanten mitnehmen durften. Daher gab es bei mir in den nächsten Tagen fast ausschließlich Salat mit diesen Dressings.

Auch wenn ich kein Freund der Fertigprodukte bin: Diese beiden Dressings schmecken am besten (oder sagen wir lieber am authentischsten) aus der Flasche. Allerdings bekommt man sie hier in Deutschland nur schwer und günstig sind sie auch nicht.
Wenn’s aber dann doch selbstgemacht sein soll, habe ich festgestellt, dass mir meine eigene Kreation, eine Mischung aus Caesar- und Ranch-Dressing, am besten schmeckt.
Außerdem passt zu diesem Salat gebratener Schinken oder Speck sehr gut – viel besser als die häufig geschmacksarme Hähnchenbrust die auf einem Caesar Salad gereicht wird.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Caesar Salad
(für 2 Portionen)

2 kleine Köpfe Romana-Salat
2 Scheiben Toastbrot (ob weiß oder Vollkorn ist egal)
125g Bacon
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
3 EL Saure Sahne
2 EL Mayonnaise
½ EL Olivenöl
½ EL Essig
ca. 80g frischer Parmesankäse, fein gehobelt
Salz, Pfeffer

Den Bacon in einer beschichteten Pfanne knusprig braun anbraten und zum Abkühlen und Abtropfen auf Küchenpapier legen. Das Fett in der Pfanne lassen.
Wenn der Bacon abgekühlt ist, kann man ihn in kleine Stücke brechen.

Für die Croutons das Toastbrot toasten und in kleine Würfel schneiden. Das restliche Fett, das vom Bacon in der Pfanne geblieben ist, mit der Butter erhitzen und den geschälten Knoblauch mit einer Knoblauchpresse in die Pfanne geben, gleichzeitig auch die Brotwürfel hinzugeben und alles einmal gut durchmischen und weiter braten bis das Brot goldbraun und knusprig ist.

Für die Soße Saure Sahne und Mayonnaise vermischen, den möglichst fein gehobelten Parmesankäse unterheben und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Essig abschmecken.

Den Salat waschen, den Strunk entfernen und in Streifen schneiden.

Den Salat mit der Salatsoße vermengen und einige Minuten ziehen lassen.

Vor dem Servieren mit den Croutons bestreuen und die Baconstreifen darüber verteilen.

Dazu sind Breadsticks mit Dip lecker. Das Rezept dafür gibt’s im nächsten Beitrag.

[printfriendly]

Das könnte dich auch noch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.