Yotam Ottolenghi und Ramael Scully: NOPI – Rezension und Verlosung

Rezension Kochbuch NOPI von Ottolenghi und Scully

(Dieser Beitrag enthält Werbung)*

Nachdem ich euch in einer Beitragsreihe meinen Lieblingskoch Yotam Ottolenghi so ausführlich vorstellt habe, habt ihr nun die Möglichkeit eines seiner Kochbücher zu gewinnen. Und zwar das NOPI. Hier lest ihr, was ich über das Kochbuch denke:

Seit 2011 betreibt Ottolenghi das Restaurant NOPI im Stadtteil Soho in London. Gemeinsam mit seinem Küchenchef Ramael Scully kreiert und serviert er dort eine Mischung aus orientalisch und asiatisch geprägten Gerichten. Im gleichnamigen Kochbuch NOPI verrät er über 100 Rezepte aus seiner Küche.

NOPI ist ein Restaurant-Kochbuch. Das heißt, die Rezepte kommen aus der Küche des Restaurants, sie sind nicht im Kopf bzw. in einer konventionellen Küche entwickelt worden und sie werden in London immer noch serviert (hier kann man einen Blick in die Speisekarte werfen). Allerdings: Ottolenghi und Scully haben die Rezepte für den Hausgebrauch adaptiert ohne sie im Kern zu verändern. Ihr kocht also immer noch authentisches NOPI-Essen. „Ottolenghi-Haute-Cuisine“, schreibt der Chef selbst dazu.

Die Rezepte sind etwas komplexer und verlangen Amateurköchen hier und da ein wenig mehr ab, schreibt Ottolenghi in seiner Einführung. „Die Gerichte setzen sich meist aus mehren Bestandteilen zusammen, die (…) getrennt voneinander vorbereit und erst im allerletzten Moment auf dem Teller zu einer Komposition zusammengefügt werden“, heißt es. Das ist ja genau mein Ding, so koche ich auch gerne und fühle mich als ambitionierte Amateurköchin direkt angesprochen.

Das NOPI hat definitiv eine andere Handschrift als die anderen Kochbücher Ottolenghis. Das liegt, vermute ich, vor allem daran, dass er die Gerichte gemeinsam mit Scully entwickelt. Dessen Gerichte sind geprägt von seiner multikulturellen Herkunft: Die Grundpfeiler Scullys Kochkunst seien seine malaiische Wurzeln und seine Lehrjahre in Europa, meint Ottolenghi.

Die Rezepte

Die Rezepte sind eingeteilt in die Kapitel Vorspeisen, Salate und Beilagen; Fisch, Fleisch und Vegetarisch; Brunch und Desserts sowie Cocktails und Zugaben.

Nachgekocht habe ich bisher erst ein Rezept. Und es war natürlich köstlich! Lest selbst:

Lammklößchen in Joghurtsoße nach Ottolenghi

Unter anderem stehen noch folgende Rezepte auf meiner Nachkochliste: Sobald ich sie ausprobiert habe, verlinke ich die Rezepte hier und lasse euch wissen, wie sie geschmeckt haben.
  • In der Pfanne geberatene Makrele mit frischem Kokos-Erdnuss-Salat
  • Zerdrückte neue Kartoffeln mit Kapernbeeren, Rosa Pfeffer und Geröstetem Knoblauch
  • Brunnenkresse mit Rotem Quinoa
  • Linsensalat mit marinierten Schalotten und Berbere-Croutons
  • Geröstete Aubergine mit schwarzem Knoblauch, Pinienkernen und Basilikum
Die Rezepte sind, wie eingangs geschrieben, komplex. Aber das finde ich gerade spannend. Für mich gibt es nichts Schöneres, als möglichst viel Zeit in der Küche zu verbringen. Ich finde die Rezepte übrigens beim ersten Durchlesen nicht unbedingt viel aufwändiger als das, was ich sonst so koche, wenn ich mich für ein besonderes Gericht entscheide…
Was mir sehr gut gefällt (na klar), sind die ausführlichen Geschichten zu jedem Gericht. Hier erklären Ottolenghi und Scully wie die Rezepte entstanden sind und geben Tipps für die Vor- und Zubereitung. Sehr wertvoll, wenn man auch ein bisschen was lernen möchte.

Menüvorschläge, Cocktails und Zutatenliste

Interessant finde ich, dass es im NOPI ein Kapitel mit Menüvorschlägen gibt. Ich koche selten Menüs, ich bin eher so der Tapas- oder Antipasti-Typ. Aber das hat mich inspiriert, wirklich mal ein richtiges Menü zu kochen. Meist scheitert es tatsächlich nicht an der fehlenden Zeit (als „Working Mom“ natürlich auch), sondern daran, dass ich nicht genau weiß, was ich womit kombinieren kann. Es wird also sicher bald auch mal ein Menü auf Löffelgenuss geben – zum Beispiel das hier: Selleriepüree als Vorspeise, gefolgt von einem Rindfleisch-Pie in Weinblättern mit grünem Salat und als Nachspeise Pochierte Quitten.

Toll ist auch die Zutatenliste am Ende des Buches. Die Beschreibung der teilweise recht ungewöhnlichen Zutaten soll helfen, sich in der Flut von Zutaten und Aromen zurechtzufinden. Das tut es. Ich behaupte mal, dass ich ne ganze Menge Zutaten kenne, weil ich auch gerne asiatisch koche, aber was zum Beispiel Frikeh ist, wusste ich bis dahin auch nicht (ein über offenem Holzfeuer gerösteter Weizen aus dem Nahen Osten).

Für Cocktails habe ich mich eigentlich nie besonders interessiert. Und ich war auch ein bisschen verwundert, im NOPI einige Cocktail-Rezepte zu finden. Aber eigentlich gar keine schlechte Idee, so ein Cocktail nach dem Essen. Das trifft eher meinen Geschmack als ein Dessert.
Wenn ihr mich kennt oder meinen Blog schon länger lest, wisst ihr, dass ich nicht so der süße Typ bin. Herzhafte Cocktails finde ich daher besonders spannend. Und da gibt es im NOPI gleich zwei, die ich unbedingt mal ausprobieren möchte: Den Martini mit Ingwer und Koriander und einen gewürzten Kürbiscocktail, der super für die dunkle Jahreszeit klingt.

Die Optik

Optisch ist das Buch auf jeden Fall sehr beeindruckend: Die Schnittränder sind mit Gold veredelt. Ich war imponiert. So stelle ich mir ein Restaurant-Kochbuch vor, das der Verfasser als Haute Cuisine bezeichnet.

Die ganzseitigen Foodfotos sind von Jonathan Lovekin und einfach fantastisch, das Foodstyling von Sanjana Lovekin: total schlicht, ohne Chichi. Ich will eigentlich jedes Gericht direkt nachkochen. Entspricht sehr meinem Geschmack.

Verlosung

Wenn euch jetzt im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, habe ich eine tolle Nachricht für euch: Ihr könnt eine Ausgabe des Kochbuchs gewinnen! Ich habe den Dorling Kindersley Verlag angeschrieben und gefragt, ob sie mir für meine Rezension ein Verlosungsexemplar zur Verfügung stellen würden. Das haben sie getan, vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Alles was ihr tun müsst, ist, unter diesem Beitrag einen Kommentar zu hinterlassen, in dem ihr mir verratet, warum ihr Ottolenghi bzw. seine Gerichte mögt. Bitte beachtet dabei die unten aufgeführten Teilnahmebedingungen.

Viel Glück bei der Verlosung!
Eure Julia

 


+++ !Die Verlosung ist beendet! +++

Gewonnen hat: Silke! Herzlichen Glückwunsch! Bitte schicke mir eine Email mit deiner Postadresse, so dass ich dir das Buch zuschicken kann. Wenn ich bis zum 2.11. 2018 nichts von dir höre, verlose ich erneut.
Viel Spaß beim Schmökern!
Julia


Teilnahmebedingungen

Wenn ihr das Kochbuch NOPI gewinnen möchtet, hinterlasst unter dem Beitrag bitte bis zum 26.10.2018 (24 Uhr) einen Kommentar (dafür einfach oben auf die Sprechblase klicken), in dem ihr mir verratet, warum ihr Ottolenghi bzw. seine Gerichte mögt. In den Lostopf wandern nur Lose, die auch diese Frage beantworten.

Teilnehmen kann jeder, der Volljährig ist.

Den Gewinner bzw. die Gewinnerin wähle ich unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 28.10.2018 mit Hilfe der Internetseite random.org aus und gebe ihn bzw. sie dann hier bekannt. Der Gewinner bzw. die Gewinnerin schicke mir dann bitte innerhalb von einer Woche eine Email mit der Post-Adresse für den Versand. Wenn ich bis zum 2.11.2018 (12 Uhr) keine Email erhalte, verlose ich erneut.

Datenschutz: Wenn ihr bei mir einen Kommentar hinterlasst, sieht man nur den Namen, den ihr im Kommentarfeld eingebt (es darf also auch ein Fantasiename sein). Die Email-Adresse sehe nur ich, sie ist nicht öffentlich. Jede Email-Adresse wandert nur ein Mal in den Lostopf (mehrere Kommentare erhöhen also nicht die Gewinnchance). Die Adresse, die ihr mir für den Versand des Buches zuschickt, gebe ich nicht an Dritte weiter und lösche sie anschließend umgehend.

Das Buch versende ich als Büchersendung über die Deutsche Post. Für den Versand übernehme ich keine Haftung.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich behalte mir vor, das Gewinnspiel vorzeitig abzubrechen.

 

* Das Kochbuch für die Rezension habe ich mir selbst gekauft und ich stelle es hier vor, weil ich es toll finde. Ich erhalte dafür von niemandem ein Honorar. Als Werbung muss der Beitrag nach neusten Gerichtsurteilen absurderweise wohl trotzdem gekennzeichnet werden…

22 Gedanken zu „Yotam Ottolenghi und Ramael Scully: NOPI – Rezension und Verlosung

  1. Vielen Dank für die tolle Verlosung.

    Ich kenne die orientalische Küche von meiner Freundin, die mit einem Iraner verheiratet ist. ich mag sie sehr und würde gerne selbst etwas „zaubern“.

  2. Hallo Julia,
    die Rezension ist wirklich toll. Die Rezepte von Ottolenghi finde ich super, weil sie schnell und einfach zuzubereiten sind und natürlich auch schmecken…
    Viele Grüße
    Chris

  3. Hallo Julia,
    an dem israelisch-britischen Koch und Autor Yotam Ottolenghi imponiert mir primär sein unikales Vermögen, exquisite Ingredienzien internationaler Küchen zu einem deliziösen in sich kohärenten Gericht zusammenzustellen.
    Beste Grüße
    Falko

  4. Ottolenghi zaubert gesunde, leckere und raffinierte Gerichte. Die Rezepte sind abwechslungsreich und einfach, dabei außergewöhnlich. Das mag ich ind das schmeckt mir – garantiert immer!

  5. Ottolenghi zaubert gesunde, leckere und raffinierte Gerichte. Die Rezepte sind abwechslungsreich und einfach, dabei außergewöhnlich. Das mag ich ind das schmeckt mir – garantiert immer!

  6. Liebe Julia

    ich bin schon ganz oft um Ottolenghis Kochbücher herumgeschlichen und habe auch schon ein paar Rezepte von ihm ausprobiert – ich mag den besonderen Geschmack und die tollen Kompositionen von ihm und würde mich daher sehr über das Kochbuch freuen. Lieben Dank für diese schöne Verlosung

    Viele Grüße
    Dagmar

  7. Ottolenghi inspiriert mich immer wieder, meine eigenen Variationen zu kochen, wobei die Grundanleitung so gut ist, dass nahezu nichts schief gehen kann.

  8. Ich liebe die orientalische Küche und habe bereits schon einige Kochbücher von Ottolenghi, nur dieses und sein neues Kochbuch „Simple“ fehlen noch in meiner Sammlung.

  9. Ich liebe es, wie Ottolenghi würzt…besonders Jerusalem hat es mir angetan. Und die Polenta aus frischem Mais, auf so eine Idee wär ich nie selbst gekommen, dabei ist es so naheliegend…schön, dass du auch so begeistert von ihm bist!

  10. Ich mag die kreativen und teils exotischen Gerichte. Und dass es für ambitionierte Amateure sein soll passt haargenau für mich . Mit diesem Buch kann ich mich sicher lange beschäftigen, schmökern und ausprobieren und dann meine Familie und Freunde bekochen 🙂

  11. Ich möchte die orientalische Küche und neue Geschmackserlebnisse professioneller erobern und endlich mal „bei Ottolenghi“ essen, ohne dafür erstmal weit zu reisen. Als erfahrene Hobbyköchin werde ich alles geben, den Anforderungen an Zubereitung und Anrichteweise gerecht zu werden 😉

    Ausserdem würde ich gerne mit unserem Kochclub daraus das eine oder andere ausprobieren….

  12. Ich finde die Rezepte mit den tollen Zutaten wunderbar und liebe diese Kochbücher auch wegen ihrer aufwändigen Aufmachung/Fotos!
    Damit würde ich gerne Familie und Freunde verwöhnen

  13. Hi Julia,
    wir sind immer für Geschmacksexplosionen zu haben, sei es indisch oder afrikanisch! Ich lasse mich gerne von Rezepten inspirieren und würde mich freuen deinen Lieblingskoch besser kennen zu lernen.
    Liebe Grüße
    Silke

  14. Ich habe bisher nur sein vegetarisches Kochbuch und daraus schon einige Sachen ausprobiert. Ich mag einfach die tolle Zusammenstellung seiner Gerichte und dass sie diesen leicht orientalischen Touch haben.

  15. Hallo Julia, ich habe mir vor ein paar Jahren von Yotam Ottolenghi das Buch vegetarische Köstlichkeiten gekauft, weil ich auf einer Party seinen „Reissalat mit Nüssen und Sauerkirschen“ probiert habe. Seit dem habe ich sehr viel aus dem Buch gekocht und würde mich über neue Rezepte von ihm sehr freuen.

    Glg Ann-Kathrin

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