Sardische Brotsuppe

Sardische Brotsuppe

Hier kommt ein weiteres Gericht zur Rezension von „Rezepte für einen italienischen Sommer“. Eine Suppe aus dem Kapitel „Sommerfeste“, die als erster Gang vorgeschlagen wird.

‚Suppa quatta’ heißt die Suppe in Italien. Quatta bedeutet „versteckt“. Die Suppe ist sozusagen unter der Brot-Käse-Kruste versteckt. Die Erklärung fand ich irgendwie nett… Und die Suppe klang so schön einfach, daher wollte ich sie ausprobieren.

Ich war ein bisschen skeptisch, aber sie hat uns gut geschmeckt. Die Suppe braucht wirklich nichts außen diesen wenigen Zutaten. Ich habe mich für eine hochwertige Fleischbrühe entschieden (leider nicht selbstgemacht), ich glaube, das ist entscheidend. Und wirklich kräftiges Brot. Die Kräuter und der Pecorino tun dann ihr übriges.

Wenn man die Augen zumacht, kann man sich vorstellen irgendwo draußen in Italien zu sitzen – unter alten Pappeln und zwischen alten Gemäuern – und mit dieser Suppe den Magen anzuwärmen für weitere italienische Köstlichkeiten.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Sardische Brotsuppe
(für 6 Personen)

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen.

500g altbackenes, kräftiges Bauernbrot, in 2cm dicke Scheiben geschnitten
300g junger Caciotta- oder Pecorino-Käse, in Scheiben geschnitten (ich hab Pecorino genommen)
1,5 L kräftige Fleischbrühe
1-2 EL gehackte, gemischte Kräuter, z.B. Petersilie, Majoran und Thymian (ich habe noch ein paar Rosmarinnadeln, ein großes Blatt Salbei und ein paar Oregano-Blätter genommen).

In einer Auflaufform abwechselnd eine Scheibe Brot und eine Scheibe Käse schichten, auf den Käse ein paar Kräuter streuen. Die letzte Lage sollte der Käse mit Kräutern sein.

Mit einem Holzlöffel ein paar Löcher in die Käsebrote stechen, damit die Brühe schön in das Brot hinein laufen kann.

Die Brühe darüber gießen und im Backofen etwa 40 Minuten backen. Für die letzten zehn Minuten habe ich den Ofen noch mal auf 190 Grad hochgedreht.

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2 thoughts on “Sardische Brotsuppe

  1. Manchmal braucht es gar keine ausgefallenen Zutaten und das Ganze schmeckt trotzdem. Die Suppe gefällt mir sehr gut.

    Ich hatte mal eine aus dem Piemont mit Wirsing mit drin, aber dann auch Brot und Käse – da gibt es wohl viele Variationsmöglichkeiten.

    • Mit frischem Wirsing hört sich auch gut an. Ist bestimmt schön knackig. Und bringt vermutlich ein bisschen Frische rein… Bei den Temperaturen im Moment ist die Suppe ja gerade ganz passend 😉

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