Tomatensuppe

TomatensuppeTomaten sind ja angeblich des Deutschen liebstes Gemüse. Also ich kann das bestätigen. Ich lieeebe Tomaten. Vor allem jetzt, wenn sie vollreif, saftig und richtig geschmackvoll sind. 

Tomatensuppe war schon als Kind eines meiner Lieblingsgerichte (ich erinnere mich, dass ich mir immer Tomatensuppe gewünscht habe, wenn ich vom Pfadfinderlager zurück kam…) und die Zeit für eine selbstgekochte Tomatensuppe ist jetzt genau richtig. Daher habe ich die Tage tonnenweise Tomaten angeschleppt: Ochsenherztomaten, Flaschentomaten, Romanatomaten, grüne Tomaten, schwarze Tomaten, gelbe Tomaten, Cocktailtomaten… – ich wollte dieses herrliche Frucht  gerne in ihrer vollen Schönheit und Vielfalt ablichten (Herr Löffelgenuss hat sich darüber sehr lustig gemacht. Gemein!). Die Fotos sind mir leider nicht so gelungen, wie ich sie mir vorgestellt habe… :-(  

Aber dafür hatten wir gleich so viele Tomaten zur Hand, dass ich Unmengen an Tomatensuppe kochen konnte und nun vier Pakete fertiger Tomatensuppe im Tiefkühler liegen (herrlich!).

Tomatensuppenrezepte gibt es im Netz und Bekanntenkreis unzählige verschiedene. Zum Glück fiel mir in letzter Minute noch ein, dass ich in „Deutschland vegetarisch“ ein Rezept gelesen hatte, das mir gut gefiel (kennt ihr das Kochbuch? Stevan Paul und Katharina Seiser haben es herausgegeben, zwei sehr erfolgreiche Foodblogger. Ein tolles Buch! Mehr Infos gibt es auf dem Blog von Stevan Paul). Hier nun also ein Rezept für eine traditionelle deutsche Tomatensuppe.

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

Zutaten
(für 4 Personen)

800g reife Tomaten
1 Möhre
80g Fenchel
1 Zwiebel
4 EL Sonnenblumenöl (ich habe Olivenöl genommen)
1 EL Zucker
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
4 getrocknete Tomaten
1 L Gemüsebrühe (ich habe die Brühe weggelassen und daher mehr Tomatensaft genommen)
500ml Tomatensaft
Salz, Pfeffer
Kräuteressig (ich habe Rotweinessig genommen)
150g Schmand (ich habe Frischkäse genommen, den cremigen ;-) )
½ Bund Schnittlauch
je 4 Zweige Petersilie, Kerbel und Dill

Die Tomaten waschen, Strunk entfernen und grob würfeln.
Die Möhre schälen und in Scheiben schneiden.
Fenchel waschen und in Streifen schneiden.
Die geschälte Zwiebel grob würfeln.

Möhre, Fenchel und Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten. Tomatenmark, getrocknete Tomaten, Zucker und Lorbeerblatt unterrühren und noch mal ein paar Minuten mitdünsten.

Die Tomaten sowie den Tomatensaft hinzugeben und im offenen Topf bei mittlerer Hitze etwa 50 Minuten köcheln lassen. 

Das Lorbeerblatt herausnehmen und die Suppe mit einem Mixer pürieren – je nach gewünschtem „Flüssigkeitsgrad“ noch etwas Gemüsebrühe oder Tomatensaft hinzu geben (ich mag es lieber etwas dickflüssiger).

Mit etwas Essig, Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. 

Die Kräuter waschen und grob hacken, Schnittlauch in Röllchen schneiden.

Die Suppe in tiefen Tellern servieren und in die Mitte einen Klecks Frischkäse (oder Schmand) geben und die Kräuter drüberstreuen.

Print Friendly

Rindfleisch in Austernsoße mit Shiitake und grünen Bohnen

Rind in Austernsoße_2

Jetzt habe ich euch die letzten Wochen rezepte-technisch ziemlich im Stich gelassen. Aber ich wollte meine Salatsoßen-Reihe nur ungern unterbrechen… Ich hoffe, sie hat euch gefallen und ich habe den ein oder anderen zu einer neuen Salatsoße inspiriert?

Nach dem ganzen Salat habe ich heute mal wieder ein „richtiges“ Rezept für euch ;-) Und zwar ein seeehr leckeres! Ein Gericht, das ein bisschen aufwändiger ist. Ich habe es von meiner Mutter, die wiederum hat es aus einem ziemlich alten Wok-Kochbuch… Wann und wo ich es zum ersten Mal gekocht habe, weiß ich leider nicht mehr. Also heute keine Geschichte zum Rezept :-( 

Guten Appetit!
Eure Julia

Zutaten
(für 3-4 Portionen)
400g Rumpsteak
ca. 12 getrocknete Shiitake, mind. 3 Std. eingeweicht (frische gehen auch, die sind aber weniger aromatisch)
300g grüne Bohnen
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 daumengroße Stücke frischer Ingwer
4 EL Austernsoße
4 EL trockener Sherry
3 EL Sojasoße
1 EL Zucker
2 EL Speisestärke
1 TL gekörnte Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Öl zum Anbraten (z. B. Sonnenblumenöl)

Die Pilze mit kochendem Wasser übergießen und möglichst lange einweichen lassen. Ideal sind einige Stunden, damit sie schön weich werden. 

Das Fleisch waschen, gut abtrocknen und in fingerdicke Streifen schneiden. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und mit Speisestärke einpudern und ein massieren. 30 Minuten kalt stellen.

Austernsoße, Sherry, Sojasoße, Zucker, Brühe und 1 EL Stärke verquirlen und die Pilze hinzugeben. Ca. 30 Minuten marinieren lassen.

Die Bohnen waschen, die Enden kappen und in ca. 1 cm lange Streifen schneiden. 

Die äußere Haut von den Frühlingszwiebeln entfernen, die Wurzel und den oberen, dunkelgrünen Teil wegschneiden und den verbleibenden hellen Teil in dünne Ringe schneiden.

Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein würfeln.

Etwas Öl im Wok stark erhitzen und das Fleisch 1 bis 2 Minuten scharf anbraten, herausnehmen und beiseite stellen. Das Fleisch darf innen noch roh bzw. rot sein und sollte außen eine braune Kruste entwickeln.

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in demselben Öl, in dem das Fleisch angebraten wurde, kurz anrösten, die Bohnen unterheben und einige Minuten anbraten lassen. Dann die Pilzmischung hinzugießen und aufkochen. 

Zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 5 bis 6 Minuten köcheln lassen bis die Bohnen weich sind. Das Fleisch dazu geben und noch mal einige Minuten köcheln lassen.

Dazu passt Basmati-Reis.

Print Friendly

Salatsoßen: Notfall-Dressing

Notfall-Salatsoßendressing

Hier kommt nun das letzte Rezept meiner „Salatsoßen-Reihe“. Ich hoffe, es war etwas für euch dabei!? 

Zu guter Letzt möchte ich noch ein Notfall-Dressing mit an die Hand geben, da man diese Zutaten eigentlich immer Zuhause hat.
Es ist letztes Jahr aus der Not heraus entstanden als wir auf Madeira waren. Wir hatten ein tolles Ferienhaus, in dem es wohl Tradition war, die Zutaten, die man am Ende des Urlaubs übrig hatte, in einen kleinen Korb zu räumen und diese dem „Nachmieter“ hinzustellen. An unserem ersten Abend fand ich genau diese Zutaten (siehe unten) in dem Körbchen – alles nicht von der besten Qualität (die Fleischbrühe kam in Brühwürfeln!! grauselig…). Aber irgendwie war das Dressing an dem ersten Abend auf der Terrasse perfekt. Und immer wenn wir es jetzt essen (meist wie an dem Abend mit grünem Salat, Gurke und Zwiebelringen), fühle ich mich in diesen Sommerabend mit Blick auf den Atlantik zurückversetzt.

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

5 EL Balsamico
6 EL Olivenöl
1 EL Sojasoße
½ TL Fleischbrühe, gekörnt
½ TL Oregano
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
Zucker

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, und mischt die Menge der Zutaten einfach nach eurem Geschmack. Falsch machen könnt ihr nix! ;-) )

Einfach alle Zutaten außer dem Olivenöl gut vermischen und dann solange Olivenöl unterrühren bis eine cremige Soße entsteht. Fertig. :-)

Ich habe dieses Dressing bisher immer nur mit grünem Salat, Gurkenscheiben und Zwiebelringen gegessen. Aber ich bin mir sicher, es schmeckt auch mit anderen Salat- oder Gemüsesorten.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

Print Friendly

Salatsoßen: Asia-Dressing

Asia-Salatdressing

Als vorletztes Dressing meiner „Salatsoßen-Reihe“ möchte ich euch eine Eigenkreation vorstellen, auf die ich mächtig stolz bin, weil sie einfach unglaublich köstlich zu allen asiatisch angehauchten Salaten ist. 

Das Dressing ist irgendwann mal aus der Not heraus entstanden, als ich Lust auf einen asiatischen Salat hatte. Ich habe einfach alle Soßen aus unserem Kühlschrank, die irgendwie exotisch sind, zusammengemischt. Ich habe die Salatsoße aber auch schon in anderer Form probiert, es schmeckt auch, wenn nicht alle Zutaten dabei sind – also nur Mut zum Ausprobieren! Ausschlaggebend sind Sojasoße, Teriyaki-Soße, Sesamöl und Currypaste, meine ich. Der Rest gibt einfach noch den gewissen Kick. Ein Gang zum Asia-Laden lohnt sich: Die Soßen tauchen immer mal wieder in meinen Rezepten auf, so dass sie mit Sicherheit noch mal zum Einsatz kommen ;-)

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

1-2 EL Teriyaki-Soße
1 TL Tamarindenpaste
1 TL Currypaste (egal welche Farbe)
2-3 EL Sesamöl (geröstet)
2-3 EL Essig (hell)
1-2 EL Sojasoße
1 TL Austernsoße
½ TL Sambal Oeleck

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, in welchem Verhältnis ihr die Zutaten mischt. Falsch machen könnt ihr nix! ;-) )

Alle Zutaten gut miteinander verrühren. Wenn euch die Soße zu würzig ist: etwas Wasser unterrühren. Ist sie zu laff (unwahrscheinlich…), einfach noch mal nachwürzen.

Bei der Wahl des Salates sind euch keine Grenzen gesetzt, am besten schmeckt es, wenn ihr wild kombiniert: Eine Variante, die ich gerne mag ist Romanasalat mit Rucola und Friséesalat. Ganz hervorragend passen dazu noch gelbe oder grüne Paprika, Möhren, Gurken, Radieschen oder anderer Rettich, Sprossen, gebratene Hähnchenbrust… Für meinen Glasnudelsalat nutze ich dieses Dressing übrigens auch.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

Print Friendly

Salatsoßen: Ranch-Dressing

Ranchdressing

Ich liebe Ranch-Dressing seit ich es während meines ersten USA-Besuchs 1994 zum ersten Mal probiert habe. Kannte ich vorher nicht, war eine typisch amerikanische Sache. Zwar kennt der ein oder andere das Dressing heute bestimmt, aber man findet es hier dennoch eher selten. 

Ich habe unzählige Varianten ausprobiert, um es nachzumachen. Es ist mir nie gelungen, es so wie in den USA hinzubekommen. Mittlerweile weiß ich, dass ich dort meist das Dressing aus der Flasche oder Tüte probiert habe. An das mit Geschmacksverstärkern und was weiß ich nicht alles gepimpte Dressing kommt meine Variante nicht an, aber ich finde diese Version hier mit dem Parmesan (quasi vom Caesar-Dressing abgeschaut) sehr lecker.

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

8 EL Buttermilch
3 EL Saure Sahne
2 EL Mayonnaise
2 TL geriebene Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
½ EL Olivenöl
½ EL Essig (z.B. Weißweinessig)
ca. 80g frischer Parmesankäse, fein gehobelt
Salz, Pfeffer

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, ob eher cremig (also mehr Sahne), lieber milder (dann weniger Essig) oder etwas würziger (dann ein bisschen mehr Parmesan). Falsch machen könnt ihr nix! ;-) )

Buttermilch, Saure Sahne und Mayonnaise vermischen, die geschälte Knoblauchzehe durch eine Knoblauchpresse drücken, die geriebene Zwiebel und den möglichst fein gehobelten Parmesankäse unterheben und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Essig abschmecken.

Das Dressing passt am besten zu Romana-Salat, finde ich. Perfekt dazu sind in der Pfanne geröstete Brotwürfel und knusprig gebratener Speck – oder der Klassiker zum Caesar’s Salad: gebratene Hähnchenbrust.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

Print Friendly

Salatsoßen: Orangen-Dressing

Süßsaures Salatdressing

In Essen gab es mal einen tollen Laden: das Salinas. Da waren wir während meiner Oberstufen- und Studienzeit ziemlich häufig. Vor allem, weil es dort viele leckere spanische Kleinigkeiten gab – sprich: Tapas. Während man darüber heute müde lächelt, weil so viele Läden Tapas servieren, war das Salinas damals (in den 1990ern) wirklich eine Besonderheit. Tapas gab’s meines Wissens sonst in keinem anderen Essener Restaurant. 

Im Salinas gab es aber nicht nur leckere spanische Kleinigkeiten sondern auch einen sehr leckeren Salat mit frischem Thunfisch. Und wenn mein Studentengehalt mal üppiger ausfiel, gönnte ich mir gerne dieses Gericht: Ein rare gebratenes Thunfischsteak auf grünem Salat mit großen Zwiebel- und Paprikaringen – dazu dieses Orangen-Dressing. Köstlich! Ich habe lange herumprobiert bis ich das Dressing ähnlich hinbekommen habe. Hier ist es:

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

3 EL Saft einer Orange
1 EL Weißweinessig
1 EL Zitronensaft
ca. 5 EL Olivenöl
1 sehr kleine Knoblauchzehe
1 TL Senf
½ TL gekörnte Gemüsebrühe
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, ob eher sauer (also mehr Zitrone/Orange/Essig), lieber milder (dann weniger Brühe und Salz) oder etwas süßer (dann natürlich ein bisschen mehr Zucker). Falsch machen könnt ihr nix! ;-) )

Den Saft von Orange und Zitrone und den Essig mit Senf, Brühe, Zucker, Salz und Pfeffer gut verrühren und dann solange Olivenöl unterrühren bis eine cremige Soße entsteht. Eine Messerspitze Knoblauch (durch eine Knoblauchpresse gedrückt) hinzugeben und, je nach Geschmack, noch mal nachwürzen.

Dieses Dressing schmeckt gut zu Salaten mit Paprika oder als Kontrast zu bitteren Salaten wie Chicorée oder Friséesalat. Ich verwende sie auch zu Feldsalat, wenn ich ihn zum Beispiel mit Ziegenkäse, Nüssen oder Orangenfilets anrichte.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

Print Friendly

Salatsoßen: Honig-Senf-Dill-Dressing

Honig Senf Dill-Soße

Dieses Dressing fristet bei uns ein Schattendasein. Gibt es viel zu selten… Liegt vermutlich daran, dass nicht so viele Salatsorten dazu passen – eigentlich mehr oder weniger nur Gurken oder grüner Salat, wenn es dazu geräucherten Fisch gibt.

Eine Geschichte zu diesem Dressing hab ich diesmal leider nicht. Ich erinnere mich weder, wo ich die Soße zum ersten Mal probiert habe, noch von wem das Rezept stammt. Aaaaber: Ich vermute die Inspiration dazu stammt von dem Salat bei Ikea. Der mit dem Lachs. Ich meine, dazu wird auch ein Honig-Senf-Dill-Dressing serviert…

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

Saft einer halben Zitrone
ca. 4 EL Olivenöl
1 halbe Zwiebel, fein gewürfelt
½ TL gekörnte Gemüsebrühe
2 TL Senf
1 EL Honig
3 EL Dill, fein gehackt (am besten frisch, tiefgefroren geht aber auch)
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, ob eher sauer (also mehr Zitrone), lieber milder (dann weniger Brühe und Salz) oder etwas süßer (dann natürlich ein bisschen mehr Honig). Falsch machen könnt ihr nix! ;-) )

Einfach alle Zutaten gut mischen und fertig. Passt ideal zu Gurkensalat oder grünem Salat, wenn es dazu geräucherten Fisch gibt, zum Beispiel Lachs oder Forelle.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

Print Friendly

Salatsoßen: Kräuter-Dressing

Soßen_Kräutersoße

Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wann ich diese Salatsoße zum ersten Mal probiert habe: Das war im Sommer 1995. Ich war zum ersten Mal offiziell bei den Eltern meines Tanzschulpartners eingeladen (beim Wort „Tanzschulpartner“ müsst ihr euch jetzt vorstellen, dass ich in der Luft ein paar Anführungseichen andeute und blöde grinse. Denn es war auch der erste Junge, mit dem ich „gegangen bin“ (sagt man das heute eigentlich noch so…?). 

Na ja, auf jeden Fall haben wir alle zusammen draußen gegessen und ich erinnere mich noch, dass der Vater die Salatsoße am Tisch zubereitet hat und dafür einfach kurz hinter sich gegriffen hat und ein paar der Kräuter, die hinter ihm im Beet wuchsen, in den Salat geschnibbelt hat. Ob er die Soße genau SO angerichtet hat, wie ich es hier beschreibe, weiß ich nicht mehr, aber ich muss immer an diesen Abend denken, wenn ich diese Soße esse.

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

Saft einer halben Zitrone
ca. 4 EL Olivenöl
1 sehr kleine Knoblauchzehe
ca. 5 Blätter Liebstöckel
ca. 5 Blätter Basilikum
ca. 10 Schnittlauch-Halme
ca. 10 Stängel glatte Petersilie
1 halbe Zwiebel
½ TL gekörnte Gemüsebrühe
1 TL Senf
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, ob eher sauer (also mehr Zitrone), lieber milder (dann weniger Brühe und Salz) oder etwas süßer (dann natürlich ein bisschen mehr Zucker). Falsch machen könnt ihr nix! ;-) )

Liebstöckel, Basilikum, Schnittlauch und Petersilie waschen, abtrocknen und sehr fein hacken.

Die Zwiebel ebenfalls sehr fein hacken.

Den Zitronensaft mit dem Senf, der Brühe, Salz, Pfeffer und dem Zucker verrühren. Dann solange Olivenöl unterrühren bis eine cremige Soße entsteht. Den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse drücken und hinzugeben.
Am Ende die Kräuter unterrühren.

Das Dressing schmeckt vor allem zu ganz einfachem Kopfsalat gemischt mit Rucola, dann kommen die Kräuter schön zur Geltung. Auch passen hier noch andere Gemüsesorten in den Salat, zum Beispiel frische kleine Landgurken, Paprika, Möhren…

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

Salatsoßen: Balsamico-Dressing

Balsamico-Salatdressing

Das italienisch angehauchte Dressing aus Balsamico und Olivenöl kennt wohl jeder und ist wahrlich ein Klassiker in der mediterranen Küche. „Klassiker“ impliziert ja ein bisschen, das etwas immer schon so war. Das Balsamico-Dressing ist für mich aber kein Klassiker (das war ja wie beschrieben das Zitronen-Dressing) und ich muss zugeben, dass ich erst sehr spät nach diesem Dressing, na ja, man kann schon fast sagen süchtig geworden bin. Denn heute hat es „mein“ Zitronen-Dressing fast abgelöst und ich liebe dieses schlichte Dressing an jedem grünen Salat – egal ob Kopfsalat, Lolo Rosso, Lolo Bianco, Feldsalat oder Rucola. Auch hier gilt, wie oben schon geschrieben: Den Salat mit diesem Dressing essen wir am liebsten ohne weitere Gemüse- Zutaten – also nur Salat und Dressing.

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

6 EL Balsamico
7 EL Olivenöl
1 TL Senf
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, ob eher sauer (also mehr Balsamico), lieber milder (dann weniger Senf und Salz) oder etwas süßer (dann natürlich ein bisschen mehr Zucker). Falsch machen könnt ihr nix! ;-) )

Balsamico mit Senf, Salz und ordentlich Pfeffer mischen und unter ständigem Rühren so lange Olivenöl zugeben bis die Soße cremig ist. Nach eigenem Geschmack nachwürzen.

Dieses Dressing passt eigentlich so jeder Art von Salat – sogar zu einem italienischen Nudelsalat. Ich mag es sehr gerne zu grünem Salat und mische dann am liebsten Feldsalat, Romana Salat oder Lollo Rosso mit Rucola.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

Print Friendly

Salatsoßen: Zitronen-Dressing

Zitronen-Salatdressing

Dieses einfache Dressing aus frischen Zitronen weckt bei mir Kindheitserinnerungen. Ich erinnere mich an den großen ovalen Küchentisch an dem wir uns als Kinder nach unseren Eskapaden alle versammelten, an Schatzfunde im Bauschutt, an Zelten im Garten, an den Mampfweibervampierclub (Gruß an Britta!), an heimliches Fernsehgucken, an Zirukusaufführungen… Das liegt vermutlich daran, dass diese Soße bei uns zu Hause ein Klassiker war. Wann immer es grünen Salat gab, war er mit diesem Dressing angemacht – zumindest in meiner Erinnerung. Daher kommt diese Soße in meiner „Salatsoßen-Übersicht“ auch auf Platz 1. Ich esse sie heute noch fruchtbar gerne :-)

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

Saft einer halben Zitrone
ca. 4 EL Olivenöl
1 halbe Zwiebel
½ TL gekörnte Gemüsebrühe
1 TL Senf
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer
(nach Belieben: 1 sehr kleine Knoblauchzehe)
(nach Belieben: 1 kleine, weichgekochte Kartoffel, Essigessenz)

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, ob eher sauer (also mehr Zitrone), lieber milder (dann weniger Brühe und Salz) oder etwas süßer (dann natürlich ein bisschen mehr Zucker). Falsch machen könnt ihr nix! ;-) )

Den Zitronensaft mit dem Senf, der Brühe, etwas Salz und Pfeffer und dem Zucker verrühren. Dann solange Olivenöl unterrühren bis eine cremige Soße entsteht.

Die geschälte Zwiebel ganz, ganz fein hacken (das nennt man dann Brunoise, hab‘ ich mal in einem Kochkurs gelernt…) und unter die Soße mischen. Je nach Geschmack noch mal nachwürzen.

Richtig lecker wird es, wenn man eine kleine geschälte Knoblauchzehe, durch eine Knoblauchpresse gedrückt, hinzugibt. Davon darf es dann aber wirklich nur eine Messespitze sein, sonst ist der Knoblauchgeschmack zu dominant. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass an jede gute Salatsoße ein Hauch Knoblauch gehört ;-)

Dieses Dressing passt ganz hervorragend zu einfachem Kopfsalat, Lollo Rosso oder Lollo Bianco. Wir essen den Salat übrigens gerne ohne jede weitere Gemüse-Zutat, nur Salat und Dressing.

Für Feldsalat verfeinere ich dieses Dressing gerne mit einer weich gekochten und mit einer Gabel sehr fein gedrückten Kartoffel. Den Kartoffelbrei dann einfach unter die Soße mischen und nach Belieben dann noch mit einem kleinen Schuss Essigessenz oder etwas mehr Zitronensaft abschmecken. Bei diesem Dressing nutze ich dann meist auch eine ganze Zwiebel.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

Print Friendly
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...