Thailändischer Glasnudelsalat

Thai-Glasnudelsalat

Ich schätze, es gibt vom Thailändischen Glasnudelsalat ähnliche viele Varianten wie von unserer deutschen Erbsensuppe. Gibt man bei Google „Rezept + Thailändischer + Glasnudelsalat“ ein, spuckt die Suchmaschine über 18.000 Ergebnisse aus, beim thailändischen Namen „Yam Wun Sen“ sind es sogar über 211.000. Wahnsinn! Wie soll man da ein gutes Rezept finden? Da hilft eigentlich nur ausprobieren…

Das habe ich getan, unzählige Male: Ich habe dieses köstliche Gericht schon mit unterschiedlichsten Zutaten und verschiedensten Soßen zubereitet. Immer dabei die Glasnudeln, klar, mal mit viel Gemüse (Bambussprossen, Möhren, Paprika zum Beispiel), mal nur mit Zwiebeln und Koriander, mal mit Rinderhackfleisch, mal mit gehacktem Hähnchenfleisch. Auch bei der Soße habe ich viel experimentiert: mit Fischsoße, ohne Fischsoße, mal mit etwas mehr Currypaste, mal mit etwas weniger. Nach unzähligen Versuchen gehörte diese Variante hier zu den leckersten.

Ja: Das Rezept ist etwas aufwändiger. Aber soll ich euch was verraten? Es gibt auf meinem Blog auch noch eine Fastfood-Variante des Thailändischen Glasnudelsalats. Ganz anders, aber auch sehr lecker ist die Variante Reisnudelsalat mit Gurke und Kräutern, sehr frisch!

P.s. Gibt man bei Google Rezept + Erbsensuppe ein, erhält man übrigens 130.000 Ergebnisse. 😉

Guten Appetit!

Eure Julia

Rezept Thailändischer Glasnudelsalat
(für ca. 2 Portionen)

150g Glasnudeln
ca. 16 Garnelen* (gekocht, aus der Frische-Theke) oder 200g Hackfleisch* (gemischt)
(2 kleine Knoblauchzehen für das Hackfleisch)
5 braune mittelgroße Champignons
2 kleine Möhren
1 große Handvoll frische Bambussprossen
1 Paprika (gelb)
1 frische rote Chilischote
ca. 15 Stiele frischer Koriander
2 daumengroße Stücke frischer Ingwer
1 Limette
1 EL Currypaste
2 EL Sojasoße
2 EL Sesamöl (geröstet)

* Wenn ihr die Garnelen bzw. das Hackfleisch weglasst, habt ihr ein vegetarisches Gericht, das genauso lecker ist.

Die Glasnudeln nach Anleitung zubereiten. Wenn sie abgekühlt sind, mit einer Schere grob zerschneiden.

Die Soße zubereiten:

Den Ingwer schälen und mit einer Reibe fein reiben.

Die Limette auspressen.

Beides mit der Sojasoße, der Currypaste und dem Sesamöl gut vermengen. Die Soße muss für sich schon fast zu würzig und intensiv schmecken, sonst geht der Geschmack später unter. Die Intensität könnt ihr später besser über die Menge der Soße regulieren.

Das Gemüse putzen und schneiden:

Die Champignons putzen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.

Die Möhren schälen, quer halbieren und dann in feine Streifen schneiden. Das geht ganz gut, wenn man mit dem Sparschäler die Möhre zunächst in dünne Scheiben schneidet und diese dann in Streifen. Oder man hat das Glück eine Küchenmaschine zu besitzen…

Die Paprika entkernen, einmal längs und einmal quer halbieren und ebenfalls in dünne Streifen schneiden.

Die Chili entkernen und in feine Ringe schneiden.

Die Korianderblätter vom Stil pflücken und die großen Blätter etwas kleinzupfen, ansonsten die Blätter so lassen wie sie sind (also nicht hacken).

Garnelen oder Fleisch zubereiten:

Die Garnelen müssen lediglich gewaschen werden.

Auch die Hackfleisch-Variante geht schnell: Das Fleisch bei hoher Temperatur in einer beschichteten Pfanne so lange braten bis es kross und knusprig braun ist. Am Ende den (geschälten) Knoblauch mit einer Knoblauchpresse in das Fleisch geben, gut vermengen und noch mal etwa drei Minuten weiterbraten.

Das Fleisch mit Sojasoße (etwa 3 EL) und ein wenig frisch gemahlenem Pfeffer würzen – es sollte nur dezent gewürzt sein, der Fleisch-Geschmack soll dominieren.

Schließlich alle oben genannten Zutaten zusammen mit den Bambussprossen, den Nudeln und den Garnelen oder dem Fleisch vermengen und löffelweise die Soße hinzugeben. Hier könnt ihr immer mal wieder probieren, wie viel Soße nötig ist, damit es als Gesamtpaket gut schmeckt. Ist der Geschmack mit der oben angegebenen Menge Soße zu wenig intensiv, könnt ihr mit den Zutaten natürlich noch mal nachwürzen. (Wenn kein Limettensaft mehr übrig ist, tut es auch ein Schluck Obst- oder Weißweinessig.)

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